Archiv für das Tag 'Bankirai'

Jun 17 2010

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Terrassendielen Pflege, heimische Holzarten und modifizierter Holzschutz.

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So wie es einen Frühjahrsputz für die eigenen vier Wände gibt, so gibt es eine Zeit für die Pflege und die vorbeugende Behandlung von Holzterrassen und Terrassendielen. Zu unterscheiden gilt es, ob es sich um eine rein kosmetische und oberflächliche Behandlung der Terrassendielen mit einer so genannten Holzschutzfarbe handelt, um eine tiefer gehende Holzschutz Behandlung mit einem speziell für den Außenbereich gedachten Hartwachsöl für Terrassendielen oder um Thermoholz. Mittlerweile haben sich diese Öle, die es auch zur Anwendung im Innenbereich für Massivholzdielen gibt, mit speziell für die Holzart ausgerichteten Namen etabliert, u.a. folgende: Teaköl, Bangkirai Öl oder Massaranduba Öl. Terrassendielen die man nicht behandelt, gehen deshalb nicht gleich kaputt und verlieren auch nicht den statischen Zusammenhang in der Holzterrassen Konstruktion.

Das grosse Aber für alle die sich ihren Wohnraum mit Terrassendielen verschönern wollen besteht lediglich darin dass sich je nach Holzart eine andere Patina absetzt, unabhängig vom Holzschutz. Das Holz der Lärche beispielsweise wird grau, wenn man es negativ ausdrücken möchte oder bekommt einen silbrigen Glanz, wenn man es positiv sagt. Auch hier gilt: es hat keine negativen Auswirkung auf die Konstruktion der Holzterrasse. Nicht behandelte Terrassendielen werden in Ihrer Lebensdauer nur geringfügig beeinträchtigt. Bei dem Tropenholz Bankirai beispielsweise könnte man bei einer Lebensdauer von 20-30 Jahren mit der Behandlung mit Bangkirai Öl, einem Hartwachsöl, um vielleicht 5 Jahre verlängern. Aber alleine die Aussage vieler Anbieter lässt schon Raum zur Vermutung, den 20-30 Jahre beinhaltet eine Differenz in der Lebensdauer der Bankirai Terrassendielen von 10 Jahren.

Heimische Holzarten wie Esche oder Buche würde man im Normalfall nicht für den Einsatz als Terrassendielen verwenden. Eine so genannte Wärmebehandlung mit sehr hohen Temperaturen machen diese heimischen Holzarten jedoch sehr haltbar und ermöglichen auch eine Verwendung für den Außenbereich. Das durch diesen präaktiven Holzschutz entstandene Produkt nennt sich Thermoholz, weil es thermisch modifiziert wurde. Es handelt sich hierbei um einen komplexen chemischen Prozess der kurz gesagt, bei hohen Temperaturen und sauerstoffarmer Atmosphäre für 24-48 Stunden die Holzeigenschaften verändert. Terrassendielen aus Thermoholz besitzen um ein 70 % reduziertes Quell- und Schwindmaß in radialer, tangentialer und axialer Richtung. So können Terrassendielen aus Rotbuchenholz bis zu Dauerhaftigkeitsklasse 1 besitzen. Eine gute Alternative zur Holzschutzfarbe oder zum Hartwachsöl. So viel zum Ausflug in die technische Welt der Holzterrasse. In folgender Tabelle findet man weitere individuelle Infos zum Holzschutz der jeweiligen Terrassendielen Arten.

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Sep 08 2009

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Massaranduba Holzlexikon

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Massaranduba Wie Wo Was…

  • Bei der Wahl eines hochwertigen Produktes für die Terrassendielen einer Holzterrasse kommen wir nicht an dem Massaranduba Holz vorbei. Es ist eine Pflanzenart, welches zu der Familie der Sapotengewächse gehört und je nach Gattung auch einer der wichtigsten Rohstofflieferanten für die Kaugummiindustrie ist. Die Gattung welche das Massaranduba Holz liefert nennt sich Manikara und die Art ist der gut bis zu 30 Meter große Balatabaum. Massaranduba wird deswegen auch Beef wood oder Balata rouge genannt und ist der Hartholz Art Bankirai sehr ähnlich. Die Farbe ist, wie einer der Namen schon sagt, rot rotbraun und eher im dunklen Farbbereich einzustufen. Die Herkunft des Massaranduba ist die Karibik und das tropische Südamerika.

Massaranduba Eigenschaften in Bezug auf TerrassendielenWeiterlesen »

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Apr 01 2009

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Holzterrasse auf begehbarem Carport

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Holzterrasse auf begehbarem Carport für bestehende Konstruktionen oder für Neubauten. Günstige Alternativen und einfache Beispiele für eine Wohnraumerweiterung. 

begehbares-carport

Ein Carport ist ja Grundsätzlich einmal nicht begehbar. Das ist natürlich schade, denn es gibt nichts schöneres als eine Wohnraumerweiterung unter dem freien Sommerhimmel. Ein Carport mit Flachdach, welches in den meisten Fällen an das Wohngebäude anschließt, würde sich geradezu anbieten als Holzterrasse genutzt zu werden. Mit der richtigen Abdichtung, einer guten und einfachen und günstigen  Konstruktion und schönen Terrassendielen steht einer großzügigen Holzterrasse nichts mehr im Wege.

Vorraussetzung ist allerdings, das man einen bestehenden Zugang zu der Dachfläche hat und das die bestehende Konstruktion die zusätzlichen Verkehrslasten, also die Menschen tragen kann oder bei einem Neubau diese Bedingungen erfüllen muss. Ist dies gegeben, muss man die bestehende Konstruktion analysieren. Diese kann sehr unterschiedlich und es würde zu weit führen jede Eventualität aufzuzeigen. Deswegen versuchen wir Grundlegende Prinzipien aufzuzeigen, wie man seine Holzterrasse auf einer bestehenden Tragkonstruktion installieren kann.

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1. Abschlussbrett zur evtl. Aufnahme der Spenglerarbeiten

2. Terrasendielen, beispielsweise aus Tropenholz wie Bankirai oder Garapa

3. Unterkonstruktion für Terrassendielen > Holzbalken 6/10 cm je nach Abstand

4. Waschbetonplatten als Auflager für Holzbalken > Wasserbeständig

5. Abdichtung als Wasserführende Schicht > z.B. Dachpappe

6. Holzplatten als aussteifende Schicht > Vollflächig und kraftschlüssig verlegt

7. Sekundärträger > Trag Konstruktion des Carport

8. Primärträger > Trag Konstruktion des Carport

9. Anschluss des Geländers für die Holzterrasse

In oben gezeigter Skizze sehen wir den denkbar einfachsten Schichtaufbau für eine Holzterrasse in diesem speziellen Fall. Hauptsächlich unterscheiden wir zwischen Primärer Trag Konstruktion und Sekundärer Trag Konstruktion. Diese werden durch eine Lage Holzwerkstoff, das können Holzplatten oder Holzbretter (Punkt 6) sein, in horizontaler Richtung ausgesteift. Gleichzeitig bildet es die Grundlage für unsere Abdichtung (Punkt 5), in diesem Fall Dachpappe in zweifacher Verlegung. Das hat den Sinn, dass unsere Trag Konstruktion vor Wasser geschützt ist. 

Als Auflager für die Unterkonstruktion der Terrassendielen können wir ganz normale Waschbetonplatten benutzen, die wir in jedem Baumarkt oder Baustoffhandel kaufen können. Sie sind Wasserbeständig, eben und günstig. In anderen Beispielen für eine Holzterrasse werden wieder mit diesen Platten zu tun haben.  Mit Hilfe von kleinen Shifthölzern, sie können auch aus Kunststoff sein, legen wir die die Unterkonstruktion der Terrassendielen waagerecht  in einem Abstand von ca. 60 cm  auf die Waschbetonplatten. Wichtig ist das sämtliche Holzbalken auf einem Niveau sind. Mit Hilfe einer langen Wasserwage (2m) können wir jeweils drei Holzbalken in Waage bringen. Für den nächsten Holzbalken benützen wir die zwei bereits nivellierten Holzbalken als Maßstab.

Ist diese Arbeit getan, müssen wir nur noch die Terrassendielen ablängen und mit Hilfe von Rostfreien Schrauben auf der Unterkonstruktion befestigen. Die Holzterrasse ist fast fertig! Es macht absolut Sinn, die Löcher für die Schrauben vorzubohren und ein gescheites Mass für die Terrassendielen zu finden, so dass möglichst wenig Verschnitt anfällt. Tropenholz ist teuer und bei dem Bau einer Holzterrasse braucht man evtl. viel Tropenholz! Eine Überschneidung der Fugen an den Stirnseiten der Terrassendielen ist ebenfalls sinnvoll, da so eine höhere Stabilität gewährleistet wird. Dass heißt, man sollte die erste Reihe verlegen und die zweite Reihe so, dass die Enden der Dielen auf einem anderen, dem nächsten Holzbalken der Unterkonstruktion aufliegen. Ebenso wichtig ist eine Fuge von ca. 5 mm auf der Längsseite der Terrassendielen zu lassen, da unsere Dielen nicht die Wasserführende Schicht ist und eine gute Durchlüftung nach einem Regen gewährleistet ist. Unsere Wasserführende Schicht haben wir ja mit der Abdichtung unter den Waschbetonplatten.

 

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