Archiv für das Tag 'Abdichtung'

Mai 13 2009

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Die Holzterrasse aus Tropenholz oder aus heimischen Hölzern wie der Europäischen Lärche

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Tropenhölzer wie Bankirai, Garapa, Bilinga oder Massaranduba lassen sich mittlerweile schon als Modehölzer bezeichnen. Durch Massenimporte von Tropenholz sind sie zu einem erschwinglichen Gut geworden. Ihren Eigenschaften und ihrer Wiederstansfähigkeit muss man Respekt zollen. Aber sind sie es Wert? Worauf muss man bei dem Bau einer Holzterrasse achten und kann man möglicherweise auch mit heimischen Holzarten zurecht kommen?

Die Entscheidung welches Holz man für seine Holzterrasse verwendet, steht wohl gleich nach der Entscheidung für den geeigneten Ort und der richtigen oder besser gesagt sinnvollen Lage der Holzterrasse. Natürlich kommen da nicht alle Holzarten, auch wenn es sich um Tropenholz handelt, in Frage. Zuvorderst muss natürlich neben dem konstruktiven Wetterschutz, die Wetterbeständigkeit in der Wahl ausschlaggebend sein. Mit konstruktivem Wetterschutz ist neben der richtigen Ausführung einer Abdichtung, sei es nun eine Dachpappe oder eine Kunststoff  Abdichtung, vor allem die korrekte tektonische Zusammensetzung der einzelnen Bauteile, z.B. von Tropenholz, entscheidend. Das heißt also die Gewährleistung einer ausreichenden Belüftung des Holzes, nachdem es der Feuchtigkeit durch Regen ausgesetzt war. Ist diese Vorraussetzung nicht gegeben, kann man sich das wertvollste und langlebigste Tropenholz kaufen, es würde schlichtweg unter unseren Liegstühlen wegfaulen!

Der andere nicht minder wichtige Faktor ist natürlich die Wahl wetterbeständiger Terrassendielen, die bei einer Holzterrasse am meisten dem Regen ausgesetzt sind.

Es sind unabhängig von Tropenholz oder heimischen Hölzern, verschiedene Kriterien zu beachten:

1.     Die Resistenzklassen: Sie beschreibt oder klassifiziert die dem Holz eigene Dauerhaftigkeit gegen Holz schädigende oder zerstörende Pilze oder Insekten, Termiten oder andere Holzschädlinge. Resistenzklassen 1-5, von sehr dauerhaft bis nicht dauerhaft. Auch Dauerhaftigkeitsklassen.

2.     Die Gefährdungsklasse: Diese beschreiben Klassifizierungen die die Gebrauchsbedingungen (Gebrauchsklassen ) oder den Einsatz unter bestimmten Vorraussetzungen, auch von Tropenholz, widerspiegeln. GK1-GK5, von Gefährdungsklasse 1, Gefährdung durch Insekten unter der Gebrauchsbedingung für Holzteile unter Dach, vollständig vor Witterung geschützt und keiner Befeuchtung ausgesetzt. Bis hin zu Gefährdungsklasse 5, Gefährdung durch Holz schädigende oder zerstörende Pilze, Moderfäule, Weiterlesen »

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Apr 01 2009

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Holzterrasse auf begehbarem Carport

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Holzterrasse auf begehbarem Carport für bestehende Konstruktionen oder für Neubauten. Günstige Alternativen und einfache Beispiele für eine Wohnraumerweiterung. 

begehbares-carport

Ein Carport ist ja Grundsätzlich einmal nicht begehbar. Das ist natürlich schade, denn es gibt nichts schöneres als eine Wohnraumerweiterung unter dem freien Sommerhimmel. Ein Carport mit Flachdach, welches in den meisten Fällen an das Wohngebäude anschließt, würde sich geradezu anbieten als Holzterrasse genutzt zu werden. Mit der richtigen Abdichtung, einer guten und einfachen und günstigen  Konstruktion und schönen Terrassendielen steht einer großzügigen Holzterrasse nichts mehr im Wege.

Vorraussetzung ist allerdings, das man einen bestehenden Zugang zu der Dachfläche hat und das die bestehende Konstruktion die zusätzlichen Verkehrslasten, also die Menschen tragen kann oder bei einem Neubau diese Bedingungen erfüllen muss. Ist dies gegeben, muss man die bestehende Konstruktion analysieren. Diese kann sehr unterschiedlich und es würde zu weit führen jede Eventualität aufzuzeigen. Deswegen versuchen wir Grundlegende Prinzipien aufzuzeigen, wie man seine Holzterrasse auf einer bestehenden Tragkonstruktion installieren kann.

 begehbares-carport-2

1. Abschlussbrett zur evtl. Aufnahme der Spenglerarbeiten

2. Terrasendielen, beispielsweise aus Tropenholz wie Bankirai oder Garapa

3. Unterkonstruktion für Terrassendielen > Holzbalken 6/10 cm je nach Abstand

4. Waschbetonplatten als Auflager für Holzbalken > Wasserbeständig

5. Abdichtung als Wasserführende Schicht > z.B. Dachpappe

6. Holzplatten als aussteifende Schicht > Vollflächig und kraftschlüssig verlegt

7. Sekundärträger > Trag Konstruktion des Carport

8. Primärträger > Trag Konstruktion des Carport

9. Anschluss des Geländers für die Holzterrasse

In oben gezeigter Skizze sehen wir den denkbar einfachsten Schichtaufbau für eine Holzterrasse in diesem speziellen Fall. Hauptsächlich unterscheiden wir zwischen Primärer Trag Konstruktion und Sekundärer Trag Konstruktion. Diese werden durch eine Lage Holzwerkstoff, das können Holzplatten oder Holzbretter (Punkt 6) sein, in horizontaler Richtung ausgesteift. Gleichzeitig bildet es die Grundlage für unsere Abdichtung (Punkt 5), in diesem Fall Dachpappe in zweifacher Verlegung. Das hat den Sinn, dass unsere Trag Konstruktion vor Wasser geschützt ist. 

Als Auflager für die Unterkonstruktion der Terrassendielen können wir ganz normale Waschbetonplatten benutzen, die wir in jedem Baumarkt oder Baustoffhandel kaufen können. Sie sind Wasserbeständig, eben und günstig. In anderen Beispielen für eine Holzterrasse werden wieder mit diesen Platten zu tun haben.  Mit Hilfe von kleinen Shifthölzern, sie können auch aus Kunststoff sein, legen wir die die Unterkonstruktion der Terrassendielen waagerecht  in einem Abstand von ca. 60 cm  auf die Waschbetonplatten. Wichtig ist das sämtliche Holzbalken auf einem Niveau sind. Mit Hilfe einer langen Wasserwage (2m) können wir jeweils drei Holzbalken in Waage bringen. Für den nächsten Holzbalken benützen wir die zwei bereits nivellierten Holzbalken als Maßstab.

Ist diese Arbeit getan, müssen wir nur noch die Terrassendielen ablängen und mit Hilfe von Rostfreien Schrauben auf der Unterkonstruktion befestigen. Die Holzterrasse ist fast fertig! Es macht absolut Sinn, die Löcher für die Schrauben vorzubohren und ein gescheites Mass für die Terrassendielen zu finden, so dass möglichst wenig Verschnitt anfällt. Tropenholz ist teuer und bei dem Bau einer Holzterrasse braucht man evtl. viel Tropenholz! Eine Überschneidung der Fugen an den Stirnseiten der Terrassendielen ist ebenfalls sinnvoll, da so eine höhere Stabilität gewährleistet wird. Dass heißt, man sollte die erste Reihe verlegen und die zweite Reihe so, dass die Enden der Dielen auf einem anderen, dem nächsten Holzbalken der Unterkonstruktion aufliegen. Ebenso wichtig ist eine Fuge von ca. 5 mm auf der Längsseite der Terrassendielen zu lassen, da unsere Dielen nicht die Wasserführende Schicht ist und eine gute Durchlüftung nach einem Regen gewährleistet ist. Unsere Wasserführende Schicht haben wir ja mit der Abdichtung unter den Waschbetonplatten.

 

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Mrz 10 2009

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Holzterrasse – Erweiterung des Wohnraumes mit Tropenholz?

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  …im Garten

Ob im Eigenheim, in der Wohnung oder in der Gartenlaube. Die Holzterrasse erfreut sich aller größter Beliebtheit und ist somit ein Grund für diesen bescheidenen Beitrag rund um das Thema Holzterrassen. Das diese im Garten unseres Einfamilienhauses ohne Probleme machbar ist, ist selbstverständlich. Erstens gehören sie so nach der Wohnflächenverordnung (WoFIV, 1.01.2004), nicht zur beheizten Fläche und somit wird die Ausnutzungsziffer des Grundstücks nicht beansprucht und zweitens ist in den meisten Fällen genügend Platz dafür vorhanden. 

  …Balkone

Der Reiz des natürlichen Produktes veranlasst viele Wohnungsbesitzer Ihre Balkone den Look einer Holzterrasse aufzusetzen. Was  durchaus Sinn macht, wenn man gerade in Begriff ist eine Balkonsanierung durchzuführen und statt einer Balkonfliese, mit entsprechender  Abdichtung, Terrassendielen als Fussbodenbelag benutzt.

Da eine Holzterrasse der Witterung ausgesetzt ist, benutzt man neben dem Holz der Lärche und Douglasie oftmals Tropenholz wie Bangkirai , Massaranduba , Garapa oder Bilinga. Das ist notwendig, da diese Hölzer eine längerere Lebensdauer haben und das Bangkirai Holz, je nach Behandlung, 30-50 Jahre überdauern kann. Eine Holzterrasse aus Lärchenholz, auch wetterbeständig, wäre eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Tropenholz, da sie unter Umständen aus heimischen Wäldern in Ihrer Nähe beforstet wird. 

…Holzterrasse im Eigenbau 

Die Tektonik einer dafür notwendigen Konstruktion, dass heißt das Zusammenfügen einzelner Bauteile, prädestiniert eine Holzterrasse geradezu, im  Eigenbau angefertigt zu werden. Auch wenn es nicht so einfach ist wie Bauklötze aufeinander zu stellen, so kann der Handwerklich begabte doch mit einer guten Anleitung, ein wenig Übung und dem richtigen Werkzeug eine schöne Holzterrasse zusammenbauen. 

 …der Kontext

An alle die sich den Traum der eigenen Holzterrasse erfüllen wollen. In Gärten, umgebaute Balkone oder einer Balkonsanierung, der eigene Geschmack ist nur ein Faktor der zu Berücksichtigen ist. Der Kontext bestimmt die Formgebung und Gestalt. Nur im Zusammenspiel mit eigenen Vorlieben und dem Kontext kann so letztlich ein stimmiges Gesamtbild erreicht werden. Für eine harmonische Außenwirkung des Ensembles aus Holzterrasse, Haus und Garten ein nicht zu unterschätzender Punkt. 

…Materialisierung 

Ist die Planung gut durchdacht und man ist der Meinung ein gutes Resultat erarbeitet zu haben, kann man sich an die Materialisierung machen, womit wir schon bei den Kosten für die Holzterrasse  sind. Letztlich entscheidet der Preis über die Verwendung von Terrassendielen aus Tropenholz wie Bangkirai oder einfachen Konstruktionshölzern aus heimischen Wäldern. Stets sollte bei der, der Witterung ausgesetzten Holzkonstruktion, die Nachhaltigkeit bedacht werden. Benutze ich ein günstiges Holz und kalkuliere in meine Rechnung mit ein, die Holzterrasse nach fünf Jahren auszutauschen? Auch hier spielt der Kontext eine Rolle. Gedeckte Balkone z.B. sind der Witterung weniger dramatisch ausgesetzt als offene Terrassen… 

…Konstruktion 

Die konstruktiven Anteile zur Nachhaltigkeit einer Holzterrasse ist einer der wichtigsten Punkte, die behandelt werden. Denn Tropenholz wie z.B. Garapa oder Bilinga stehen uns auch erst seit kurzer Zeit in diesen Bezahlbaren Massen zur Verfügung. Unsere Holzbautradition ist aber um einiges älter und wir sehen heute noch Jahrhunderte alte Bauwerke aus Holz, die immer noch bewohnt sind und funktionieren.  

Gartenmöbel

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