Jun 17 2010

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Terrassendielen Pflege, heimische Holzarten und modifizierter Holzschutz.

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So wie es einen Frühjahrsputz für die eigenen vier Wände gibt, so gibt es eine Zeit für die Pflege und die vorbeugende Behandlung von Holzterrassen und Terrassendielen. Zu unterscheiden gilt es, ob es sich um eine rein kosmetische und oberflächliche Behandlung der Terrassendielen mit einer so genannten Holzschutzfarbe handelt, um eine tiefer gehende Holzschutz Behandlung mit einem speziell für den Außenbereich gedachten Hartwachsöl für Terrassendielen oder um Thermoholz. Mittlerweile haben sich diese Öle, die es auch zur Anwendung im Innenbereich für Massivholzdielen gibt, mit speziell für die Holzart ausgerichteten Namen etabliert, u.a. folgende: Teaköl, Bangkirai Öl oder Massaranduba Öl. Terrassendielen die man nicht behandelt, gehen deshalb nicht gleich kaputt und verlieren auch nicht den statischen Zusammenhang in der Holzterrassen Konstruktion.

Das grosse Aber für alle die sich ihren Wohnraum mit Terrassendielen verschönern wollen besteht lediglich darin dass sich je nach Holzart eine andere Patina absetzt, unabhängig vom Holzschutz. Das Holz der Lärche beispielsweise wird grau, wenn man es negativ ausdrücken möchte oder bekommt einen silbrigen Glanz, wenn man es positiv sagt. Auch hier gilt: es hat keine negativen Auswirkung auf die Konstruktion der Holzterrasse. Nicht behandelte Terrassendielen werden in Ihrer Lebensdauer nur geringfügig beeinträchtigt. Bei dem Tropenholz Bankirai beispielsweise könnte man bei einer Lebensdauer von 20-30 Jahren mit der Behandlung mit Bangkirai Öl, einem Hartwachsöl, um vielleicht 5 Jahre verlängern. Aber alleine die Aussage vieler Anbieter lässt schon Raum zur Vermutung, den 20-30 Jahre beinhaltet eine Differenz in der Lebensdauer der Bankirai Terrassendielen von 10 Jahren.

Heimische Holzarten wie Esche oder Buche würde man im Normalfall nicht für den Einsatz als Terrassendielen verwenden. Eine so genannte Wärmebehandlung mit sehr hohen Temperaturen machen diese heimischen Holzarten jedoch sehr haltbar und ermöglichen auch eine Verwendung für den Außenbereich. Das durch diesen präaktiven Holzschutz entstandene Produkt nennt sich Thermoholz, weil es thermisch modifiziert wurde. Es handelt sich hierbei um einen komplexen chemischen Prozess der kurz gesagt, bei hohen Temperaturen und sauerstoffarmer Atmosphäre für 24-48 Stunden die Holzeigenschaften verändert. Terrassendielen aus Thermoholz besitzen um ein 70 % reduziertes Quell- und Schwindmaß in radialer, tangentialer und axialer Richtung. So können Terrassendielen aus Rotbuchenholz bis zu Dauerhaftigkeitsklasse 1 besitzen. Eine gute Alternative zur Holzschutzfarbe oder zum Hartwachsöl. So viel zum Ausflug in die technische Welt der Holzterrasse. In folgender Tabelle findet man weitere individuelle Infos zum Holzschutz der jeweiligen Terrassendielen Arten.

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Sep 08 2009

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Massaranduba Holzlexikon

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Massaranduba Wie Wo Was…

  • Bei der Wahl eines hochwertigen Produktes für die Terrassendielen einer Holzterrasse kommen wir nicht an dem Massaranduba Holz vorbei. Es ist eine Pflanzenart, welches zu der Familie der Sapotengewächse gehört und je nach Gattung auch einer der wichtigsten Rohstofflieferanten für die Kaugummiindustrie ist. Die Gattung welche das Massaranduba Holz liefert nennt sich Manikara und die Art ist der gut bis zu 30 Meter große Balatabaum. Massaranduba wird deswegen auch Beef wood oder Balata rouge genannt und ist der Hartholz Art Bankirai sehr ähnlich. Die Farbe ist, wie einer der Namen schon sagt, rot rotbraun und eher im dunklen Farbbereich einzustufen. Die Herkunft des Massaranduba ist die Karibik und das tropische Südamerika.

Massaranduba Eigenschaften in Bezug auf TerrassendielenWeiterlesen »

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Aug 20 2009

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Gartenpflanzen für die Holzterrasse vom Pflanzenversand

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Wo kaufe ich Gartenpflanzen für meine Holzterrasse oder den Garten? Ist der Kauf von ganzen Zierpflanzen, Stauden oder Hortensien besser oder sollten es doch lieber Blumensamen oder Blumenzwiebeln sein?

Es gibt wohl zwei Möglichkeiten für die Herangehensweise zur Begrünung der Holzterrasse mit Gartenpflanzen wie Stauden, Bodendecker, Topfpflanzen oder Gartenblumen. Entweder man hat sehr viel Zeit und ein Auto zur Verfügung und fährt zur nächsten Baumschule, so wie man es schon immer getan hat. Oder aber man ist berufstätig oder anderweitig viel beschäftigt, man muss sich ja auch um die Kinder kümmern usw., und besorgt sich seine Gartenpflanzen über einen Pflanzenversand. Wie funktioniert also so ein Online Pflanzenversand? Kein Auto, keine Packerei und Schlepperei? Man verbringt die Zeit Zuhause mit anderen wichtigen Dingen und wenn die Gartenpflanzen geliefert werden geht der schöne Teil der Arbeit an der Holzterrasse und dem Garten los. Hört sich doch ganz gut an! Doch was wird geliefert fragt sich da der Hobby Botaniker? Samen für Stauden und Bodendecker oder gleich die ganze Pflanze? Ist bei den Topfpflanzen der Topf dabei oder wird nur die Pflanze geliefert? Fragen über Fragen. Aber berechtigt sind diese allemal, weil es ja doch außergewöhnlich ist seine Gartenpflanzen über einen Pflanzenversand nach Hause geliefert zu bekommen.

Hier zwei schöne Beispiele von Zierstauden: Echinacea und Pink Lupine

Echinaceapink_lupine

Aber ganz ehrlich! Darüber sollte man sich keine Gedanken machen. Die heutige Just-in-Time Lieferung der Gartenpflanzen geht immer problemlos über die Bühne. Einschränkungen machen einem nur die natürlichen Zyklen der Gartenpflanzen. Natürlich kann man das ganze Jahr über rund um Weiterlesen »

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Aug 19 2009

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Terrassendielen in Variation und Einsatz für eine Holzterrasse

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Welche Funktionen übernehmen Terrassendielen bei einer Holzterrasse? Ändert sich die Funktion bei Anwendung für eine Balkonsanierung? Was ist besser, Terrassendielen aus Tropenholz wie Bangkirai oder der heimischen Lärche ? Welche Rolle spielen Nordamerikanische Holzarten wie die Douglasie und wie weit sind sie verbreitet? Was ist Hartholz? Kann man auch normale Holzdielen verwenden?

Wie in vorherigen Artikeln erwähnt sind ein grosser Bestandteil einer Holzterrasse die Terrassendielen. Wie auch schon erwähnt unterscheiden wir zwischen primären und sekundären Tragsystem. Vorneweg können wir in Bezug darauf sagen, dass bei einer Balkonsanierung das primäre Tragsystem aus der Betonplatte der Balkone besteht. Alles andere, egal ob wir für den Fussboden nun Holzfliesen, Waschbetonplatten oder eben verschiedenste Terrassendielen bevorzugen, ist nichts weiter als Fussbodenbelag

Bei einer klassischen Holzterrasse allerdings bleibt diese Unterscheidung der Tragsysteme bestehen. Terrassendielen übernehmen hier neben der Aufgabe des sekundären Tragsystems und der horizontalen Aussteifung, die Endoberfläche als Fussbodenbelag.

Das grösste Problem bei einer Holzterrasse ist natürlich, das sie dem Wetter ausgesetzt ist. Hat man für einen hinreichenden konstruktiven Wetterschutz gesorgt, bleibt immer die Tatsache bestehen, dass die Terrassendielen permanent dem Wetter ausgesetzt sind. Und hier kommt das so genannte Hartholz ins Spiel, welches durch seinen hohen Anteil an Fasern und die eher enge Gefäßstruktur gut für den Aussenbereich geeignet ist. Ebenso kann man auch Thermisch modifiziertes Holz verwenden, aber wir beschränken uns erst mal auf natürlich belassene Terrassendielen

Eine Holzlasur wäre bei weitem nicht ausreichend für horizontal liegende Holzdielen. In den letzten Jahren werden immer mehr Tropenholz Terrassendielen wie Garapa, Bangkirai, Massaranduba oder aber die Nordamerikanische Douglasie für eine Holzterrasse verwendet. Diese Tropenhölzer aus Indien, Indonesien oder Thailand besitzen hervorragende Eigenschaften. Bangkirai z.B. besitzt um 50 % höhere Festigkeitswerte als Eiche. Es ist so fest, dass Terrassendielen aus Bangkirai keiner zusätzlichen Imprägnierung für die Aussenanwendung bedarf. In ihren Herkunftsländern stellt es das wichtigste Konstruktionsholz dar. 

Die Douglasie hingegen besitzt zwar nicht so hohe Werte wie Bangkirai ist aber dennoch gut für die Anwendung im Aussenbereich als Terrassendielen geeignet. In Kürze werden wir ein Holzlexikon ins Leben rufen, in der Holzarten wie Garapa, Massaranduba oder die Lärche eingehend in Bezug auf die Holzterrasse und Terrassendielen und Gartenmöbel beschrieben werden. 

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Aug 05 2009

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Dachpappe und die Holzterrasse. Wann, Wo, Wie verlegen?

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Möchte man eine Holzterrasse in oder auf eine bestehende Konstruktion integrieren und sind diese Bauteile Wasserführende Schichten, kommt man nicht umhin eine Dachpappe zu verlegen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind Terrassendielen oder Holzfliesen nur da um Verkehrslasten aufzunehmen, sprich Personen, Liegestühle etc. und nicht etwa um Regenwasser abzuführen. Dafür benötigen wir eine geeignete Abdichtung und in den meisten Fällen ist das eine Dachpappe. Auch wenn dies ein umgangssprachlicher Begriff für Bitumen Dachbahn ist, eine in Bitumen getränkte Pappe, werden wir im folgenden das Wort Dachpappe verwenden, da es sich so eingedeutscht hat. Grundsätzlich dient uns dieser Baustoff als eine Feuchtigkeitssperre in und auf Bauteilen. 

Für die meisten die bereits eine Dachpappe gesehen haben, ist die grobe Körnung auf der einen Seite eine Selbstverständlichkeit. Dies ist ein grober Sand oder ein eher feinerer Kies der in die Dachpappe durch Walzung eingearbeitet wird. Viele behaupten, dies sei für eine höhere UV-Resistenz gemacht. Natürlich wird es den UV Schutz anheben, ist aber auch bei einer Holzterrasse und den über der Dachpappe liegenden Terrassendielen kein Weiterlesen »

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Jun 29 2009

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Holzfliesen – Holzterrasse oder Balkone. Was ist besser?

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Wenn man im Internet nach einem geeigneten Material für seine Holzterrasse und die geeignete Konstruktion für Terrassendielen sucht, stößt man immer wieder auf so genannte Holzfliesen. Was ist genau darunter zu verstehen? Wie funktionieren Holzfliesen? Wie sieht es mit der Langlebigkeit solcher Terrassendielen für eine Holzterrasse aus? Oder ist sie eher nur als Verwendung für Balkone oder eine Balkonsanierung geeignet? Wie funktionieren Abdichtung und Konstruktion einer Balkonbeschichtung?

Der Aufbau besteht aus einzelnen Holzlatten, die zu meist quadratischen “Holzfliesen“ zusammengefügt sind. Der Zusammenhalt beruht auf einer Kunststoff Konstruktion mit denen die Holzlatten verbunden sind. Diese Basis beinhaltet ebenso die Funktion der Verbindung zu einer Kunststoff Matte, die somit zu einem Verlegesystem wird und später das tragende Gerüst und einen Teil des konstruktiven Wetterschutzes unserer neuen Holzfliesen darstellt. Das Verlegen wird dahingehend vereinfacht, dass man die auf der Unterseite  mit dem Kunststoff verbundenen Holzfliesen sehr einfach in das Raster der Kunststoff Matte clipsen kann. Sehr wichtig ist hierbei die Unterkonstruktion der Holzterrasse, die sehr stark von den Gegebenheiten abhängt die uns zu Grunde liegen.

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Ein Beispiel: Die Durchlässigkeit der Terrassendielen einer Holzterrasse muss über minimale Fugen gewährleistet sein. Das gilt für Gartenanlagen aber auch bei Konstruktionen für Balkone oder einer Balkonsanierung. Nun, wenn wir uns unsere Holzfliesen anschauen, ist dies absolut der Fall. Aber nur wenn auch unter den Holzlatten genügend Höhe für die Ableitung des Regenwassers und eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist. Dass heißt, verlegen wir in der Annahme einer “guten“ Versickerung des Regenwassers, unser Raster zur Aufnahme der Holzfliesen auf einen Sickerkies im Garten, würden Mängel nicht lange auf sich warten lassen. 1. würde das Spritzwasser durch Regen die Holzlatten von unten ständig feucht halten. 2. würde ein Sickerkies mit der Zeit in die Zwischenräume des Kunststoff Rasters eindringen und feuchte Steine würden dauerhaft in Kontakt mit den Holzfliesen stehen. 3. wäre eine solch unebene Unterkonstruktion denkbar ungeeignet zur Aufnahme der Verkehrslasten und würden über kurz oder lang die Holzfliesen aus ihrer Befestigung lösen.

Fazit: Eine Holzterrasse Konstruktion mit einem Belag aus Holzfliesen ist eine gute Sache. Man kann sie auch mit ungeübter Hand leicht verlegen. Sie sind relativ kostengünstig und leicht verfügbar. Aber aus unserer Sicht nur als  Verwendung für Balkone oder eine Balkonsanierung, weil man nur hier von einer ebenen Unterkonstruktion, sprich ein Betonboden, Schutzestrich oder einem Boden mit Abdichtung oder entsprechend anderen Balkonbeschichtung ausgehen kann. Von einer Verlegung der Holzfliesen im Garten mit einer Kiesschüttung als Unterlage sehen wir hier ab, weil es einer anderen Unterkonstruktion bedarf. Ist diese angedacht oder gemacht, ist es ratsam gleich zu den qualitativ besseren Terrassendielen auszuweichen.

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Mai 13 2009

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Die Holzterrasse aus Tropenholz oder aus heimischen Hölzern wie der Europäischen Lärche

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Tropenhölzer wie Bankirai, Garapa, Bilinga oder Massaranduba lassen sich mittlerweile schon als Modehölzer bezeichnen. Durch Massenimporte von Tropenholz sind sie zu einem erschwinglichen Gut geworden. Ihren Eigenschaften und ihrer Wiederstansfähigkeit muss man Respekt zollen. Aber sind sie es Wert? Worauf muss man bei dem Bau einer Holzterrasse achten und kann man möglicherweise auch mit heimischen Holzarten zurecht kommen?

Die Entscheidung welches Holz man für seine Holzterrasse verwendet, steht wohl gleich nach der Entscheidung für den geeigneten Ort und der richtigen oder besser gesagt sinnvollen Lage der Holzterrasse. Natürlich kommen da nicht alle Holzarten, auch wenn es sich um Tropenholz handelt, in Frage. Zuvorderst muss natürlich neben dem konstruktiven Wetterschutz, die Wetterbeständigkeit in der Wahl ausschlaggebend sein. Mit konstruktivem Wetterschutz ist neben der richtigen Ausführung einer Abdichtung, sei es nun eine Dachpappe oder eine Kunststoff  Abdichtung, vor allem die korrekte tektonische Zusammensetzung der einzelnen Bauteile, z.B. von Tropenholz, entscheidend. Das heißt also die Gewährleistung einer ausreichenden Belüftung des Holzes, nachdem es der Feuchtigkeit durch Regen ausgesetzt war. Ist diese Vorraussetzung nicht gegeben, kann man sich das wertvollste und langlebigste Tropenholz kaufen, es würde schlichtweg unter unseren Liegstühlen wegfaulen!

Der andere nicht minder wichtige Faktor ist natürlich die Wahl wetterbeständiger Terrassendielen, die bei einer Holzterrasse am meisten dem Regen ausgesetzt sind.

Es sind unabhängig von Tropenholz oder heimischen Hölzern, verschiedene Kriterien zu beachten:

1.     Die Resistenzklassen: Sie beschreibt oder klassifiziert die dem Holz eigene Dauerhaftigkeit gegen Holz schädigende oder zerstörende Pilze oder Insekten, Termiten oder andere Holzschädlinge. Resistenzklassen 1-5, von sehr dauerhaft bis nicht dauerhaft. Auch Dauerhaftigkeitsklassen.

2.     Die Gefährdungsklasse: Diese beschreiben Klassifizierungen die die Gebrauchsbedingungen (Gebrauchsklassen ) oder den Einsatz unter bestimmten Vorraussetzungen, auch von Tropenholz, widerspiegeln. GK1-GK5, von Gefährdungsklasse 1, Gefährdung durch Insekten unter der Gebrauchsbedingung für Holzteile unter Dach, vollständig vor Witterung geschützt und keiner Befeuchtung ausgesetzt. Bis hin zu Gefährdungsklasse 5, Gefährdung durch Holz schädigende oder zerstörende Pilze, Moderfäule, Weiterlesen »

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Apr 01 2009

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Holzterrasse auf begehbarem Carport

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Holzterrasse auf begehbarem Carport für bestehende Konstruktionen oder für Neubauten. Günstige Alternativen und einfache Beispiele für eine Wohnraumerweiterung. 

begehbares-carport

Ein Carport ist ja Grundsätzlich einmal nicht begehbar. Das ist natürlich schade, denn es gibt nichts schöneres als eine Wohnraumerweiterung unter dem freien Sommerhimmel. Ein Carport mit Flachdach, welches in den meisten Fällen an das Wohngebäude anschließt, würde sich geradezu anbieten als Holzterrasse genutzt zu werden. Mit der richtigen Abdichtung, einer guten und einfachen und günstigen  Konstruktion und schönen Terrassendielen steht einer großzügigen Holzterrasse nichts mehr im Wege.

Vorraussetzung ist allerdings, das man einen bestehenden Zugang zu der Dachfläche hat und das die bestehende Konstruktion die zusätzlichen Verkehrslasten, also die Menschen tragen kann oder bei einem Neubau diese Bedingungen erfüllen muss. Ist dies gegeben, muss man die bestehende Konstruktion analysieren. Diese kann sehr unterschiedlich und es würde zu weit führen jede Eventualität aufzuzeigen. Deswegen versuchen wir Grundlegende Prinzipien aufzuzeigen, wie man seine Holzterrasse auf einer bestehenden Tragkonstruktion installieren kann.

 begehbares-carport-2

1. Abschlussbrett zur evtl. Aufnahme der Spenglerarbeiten

2. Terrasendielen, beispielsweise aus Tropenholz wie Bankirai oder Garapa

3. Unterkonstruktion für Terrassendielen > Holzbalken 6/10 cm je nach Abstand

4. Waschbetonplatten als Auflager für Holzbalken > Wasserbeständig

5. Abdichtung als Wasserführende Schicht > z.B. Dachpappe

6. Holzplatten als aussteifende Schicht > Vollflächig und kraftschlüssig verlegt

7. Sekundärträger > Trag Konstruktion des Carport

8. Primärträger > Trag Konstruktion des Carport

9. Anschluss des Geländers für die Holzterrasse

In oben gezeigter Skizze sehen wir den denkbar einfachsten Schichtaufbau für eine Holzterrasse in diesem speziellen Fall. Hauptsächlich unterscheiden wir zwischen Primärer Trag Konstruktion und Sekundärer Trag Konstruktion. Diese werden durch eine Lage Holzwerkstoff, das können Holzplatten oder Holzbretter (Punkt 6) sein, in horizontaler Richtung ausgesteift. Gleichzeitig bildet es die Grundlage für unsere Abdichtung (Punkt 5), in diesem Fall Dachpappe in zweifacher Verlegung. Das hat den Sinn, dass unsere Trag Konstruktion vor Wasser geschützt ist. 

Als Auflager für die Unterkonstruktion der Terrassendielen können wir ganz normale Waschbetonplatten benutzen, die wir in jedem Baumarkt oder Baustoffhandel kaufen können. Sie sind Wasserbeständig, eben und günstig. In anderen Beispielen für eine Holzterrasse werden wieder mit diesen Platten zu tun haben.  Mit Hilfe von kleinen Shifthölzern, sie können auch aus Kunststoff sein, legen wir die die Unterkonstruktion der Terrassendielen waagerecht  in einem Abstand von ca. 60 cm  auf die Waschbetonplatten. Wichtig ist das sämtliche Holzbalken auf einem Niveau sind. Mit Hilfe einer langen Wasserwage (2m) können wir jeweils drei Holzbalken in Waage bringen. Für den nächsten Holzbalken benützen wir die zwei bereits nivellierten Holzbalken als Maßstab.

Ist diese Arbeit getan, müssen wir nur noch die Terrassendielen ablängen und mit Hilfe von Rostfreien Schrauben auf der Unterkonstruktion befestigen. Die Holzterrasse ist fast fertig! Es macht absolut Sinn, die Löcher für die Schrauben vorzubohren und ein gescheites Mass für die Terrassendielen zu finden, so dass möglichst wenig Verschnitt anfällt. Tropenholz ist teuer und bei dem Bau einer Holzterrasse braucht man evtl. viel Tropenholz! Eine Überschneidung der Fugen an den Stirnseiten der Terrassendielen ist ebenfalls sinnvoll, da so eine höhere Stabilität gewährleistet wird. Dass heißt, man sollte die erste Reihe verlegen und die zweite Reihe so, dass die Enden der Dielen auf einem anderen, dem nächsten Holzbalken der Unterkonstruktion aufliegen. Ebenso wichtig ist eine Fuge von ca. 5 mm auf der Längsseite der Terrassendielen zu lassen, da unsere Dielen nicht die Wasserführende Schicht ist und eine gute Durchlüftung nach einem Regen gewährleistet ist. Unsere Wasserführende Schicht haben wir ja mit der Abdichtung unter den Waschbetonplatten.

 

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Apr 01 2009

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Abdichtung – Fallbeispiele für die Holzterrasse

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Unabhängig vom Einsatzort unterscheiden wir in der Bautechnik grundsätzlich zwischen zwei Arten von Abdichtungen. Zum einen die Kunststoff basierte Abdichtung als Folie mit unterschiedlicher Stärke und Verarbeitungsmöglichkeit oder der bituminösen Abdichtung, umgangssprachlich auch als Dachpappe bekannt. Sie sind sowohl auf abschließenden Bauteilen unter einer Holzterrasse, als auch auf dem Balkon, auf geneigten- oder Flachdächern bei Neubauten sowie einer Altbausanierung als Bauwerksabdichtung oder Balkonbeschichtung einsetzbar.

Welche Abdichtungsart letztlich zum Einsatz kommt, hängt jeweils von der Art der Beanspruchung ab. Eine grundsätzliche Unterscheidung würde zu weit führen und hier vom Ziel einer möglichen Holzterrasse auf bereits bestehenden Bauteilen vorbeiführen.

Materialtechnisch kann man hinzufügen, dass eine Kunststoff Abdichtung heutzutage meist auf  der Basis von PVC oder einer Kunststofflegierung aus flexiblen Polyolefinen besteht. Der Vorteil ist ökologisch begründet, da Polyolefine frei von Schwermetallen und halogenen sind. Es sind reine Kohlenwasserstoffe. Diese Art der Abdichtung zeichnet sich durch seine einfache Verarbeitung aus, hat gute elektrische Isoliereigenschaften und weist eine hohe chemische Beständigkeit auf. Die Überlappungen werden mit Hilfe eines speziellen Lötbrenners verschweißt.

Der Klassiker aber ist die bituminöse Abdichtung und dank seiner hydrophoben Eigenschaft, eines der ältesten verwendeten Materialien zur Abdichtung gegen Wasser. Hydrophob bedeutet, es ist gegenüber Wasser stabil, löst sich praktisch nicht auf und besitzt sehr gute Klebeeigenschaften. Eben so wie die gute alte Dachpappe.

Anhand von verschiedenen Fallbeispielen, versuchen wir den möglichen Einsatz der jeweiligen Abdichtung aufzuzeigen.

1. Abdichtung und Konstruktionserweiterung mit Terrassendielen aus Tropenholz für begehbaren Carport. Für dieses Beispiel nehmen wir ein beliebiges Haus. 

1. Holzterrasse auf begehbarem Carport

begehbares-carport

 

 

 

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Mrz 10 2009

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Holzterrasse – Erweiterung des Wohnraumes mit Tropenholz?

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  …im Garten

Ob im Eigenheim, in der Wohnung oder in der Gartenlaube. Die Holzterrasse erfreut sich aller größter Beliebtheit und ist somit ein Grund für diesen bescheidenen Beitrag rund um das Thema Holzterrassen. Das diese im Garten unseres Einfamilienhauses ohne Probleme machbar ist, ist selbstverständlich. Erstens gehören sie so nach der Wohnflächenverordnung (WoFIV, 1.01.2004), nicht zur beheizten Fläche und somit wird die Ausnutzungsziffer des Grundstücks nicht beansprucht und zweitens ist in den meisten Fällen genügend Platz dafür vorhanden. 

  …Balkone

Der Reiz des natürlichen Produktes veranlasst viele Wohnungsbesitzer Ihre Balkone den Look einer Holzterrasse aufzusetzen. Was  durchaus Sinn macht, wenn man gerade in Begriff ist eine Balkonsanierung durchzuführen und statt einer Balkonfliese, mit entsprechender  Abdichtung, Terrassendielen als Fussbodenbelag benutzt.

Da eine Holzterrasse der Witterung ausgesetzt ist, benutzt man neben dem Holz der Lärche und Douglasie oftmals Tropenholz wie Bangkirai , Massaranduba , Garapa oder Bilinga. Das ist notwendig, da diese Hölzer eine längerere Lebensdauer haben und das Bangkirai Holz, je nach Behandlung, 30-50 Jahre überdauern kann. Eine Holzterrasse aus Lärchenholz, auch wetterbeständig, wäre eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Tropenholz, da sie unter Umständen aus heimischen Wäldern in Ihrer Nähe beforstet wird. 

…Holzterrasse im Eigenbau 

Die Tektonik einer dafür notwendigen Konstruktion, dass heißt das Zusammenfügen einzelner Bauteile, prädestiniert eine Holzterrasse geradezu, im  Eigenbau angefertigt zu werden. Auch wenn es nicht so einfach ist wie Bauklötze aufeinander zu stellen, so kann der Handwerklich begabte doch mit einer guten Anleitung, ein wenig Übung und dem richtigen Werkzeug eine schöne Holzterrasse zusammenbauen. 

 …der Kontext

An alle die sich den Traum der eigenen Holzterrasse erfüllen wollen. In Gärten, umgebaute Balkone oder einer Balkonsanierung, der eigene Geschmack ist nur ein Faktor der zu Berücksichtigen ist. Der Kontext bestimmt die Formgebung und Gestalt. Nur im Zusammenspiel mit eigenen Vorlieben und dem Kontext kann so letztlich ein stimmiges Gesamtbild erreicht werden. Für eine harmonische Außenwirkung des Ensembles aus Holzterrasse, Haus und Garten ein nicht zu unterschätzender Punkt. 

…Materialisierung 

Ist die Planung gut durchdacht und man ist der Meinung ein gutes Resultat erarbeitet zu haben, kann man sich an die Materialisierung machen, womit wir schon bei den Kosten für die Holzterrasse  sind. Letztlich entscheidet der Preis über die Verwendung von Terrassendielen aus Tropenholz wie Bangkirai oder einfachen Konstruktionshölzern aus heimischen Wäldern. Stets sollte bei der, der Witterung ausgesetzten Holzkonstruktion, die Nachhaltigkeit bedacht werden. Benutze ich ein günstiges Holz und kalkuliere in meine Rechnung mit ein, die Holzterrasse nach fünf Jahren auszutauschen? Auch hier spielt der Kontext eine Rolle. Gedeckte Balkone z.B. sind der Witterung weniger dramatisch ausgesetzt als offene Terrassen… 

…Konstruktion 

Die konstruktiven Anteile zur Nachhaltigkeit einer Holzterrasse ist einer der wichtigsten Punkte, die behandelt werden. Denn Tropenholz wie z.B. Garapa oder Bilinga stehen uns auch erst seit kurzer Zeit in diesen Bezahlbaren Massen zur Verfügung. Unsere Holzbautradition ist aber um einiges älter und wir sehen heute noch Jahrhunderte alte Bauwerke aus Holz, die immer noch bewohnt sind und funktionieren.  

Gartenmöbel

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